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Kirchenasyl: Geldstrafe gefordert

Würzburg. Nach dem Prozess gegen eine Nonne wegen Gewährung von Kirchenasyl vergangene Woche, der mit einer Verwarnung und einer Geldauflage beendet wurde, will die Staatsanwaltschaft das Urteil anfechten. Es solle nun eine Geldstrafe angestrebt werden, so ein Sprecher am Mittwoch. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die 38jährige erneut Kirchenasyl gewähren könnte. Die Verteidigung der Ordensfrau will einen Freispruch erreichen. Bisher haben weder Staatsanwaltschaft noch Verteidigung bisher konkretere Schritte angekündigt. Die Nonne hatte zwei Frauen durch die Aufnahme in ein Kloster in Unterfranken vor der Abschiebung bewahrt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2021, Seite 4, Inland

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