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Abkommen zwischen BRD und Namibia abgelehnt

Windhoek. Vertreter der Volksgruppen der Herero und Nama haben das von Deutschland vorgeschlagene Abkommen abgelehnt, durch das die Bundesregierung die Verbrechen der deutschen Kolonialmacht vor mehr als 100 Jahren im heutigen Namibia als Völkermord anerkennt. Sie fordern, dass die geplante Unterzeichnungszeremonie zwischen Deutschland und Namibia verschoben wird. Die von der Bundesregierung angebotenen Unterstützungszahlungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro über 30 Jahre hinweg seien »eine schockierende Offenbarung«, »inakzeptabel« und ein »Affront gegen unsere Existenz«, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2021, Seite 7, Ausland

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