-
31.05.2021
- → Inland
»Unteilbar«-Aktionen in Sachsen-Anhalt
Halle. In Halle sind am Sonnabend Hunderte Menschen gegen rechts, Antisemitismus und Rassismus auf die Straße gegangen. Sie folgten einem Aufruf des Bündnisses »#unteilbar Sachsen-Anhalt«. Rund 1.500 Teilnehmer wurden erwartet. Nach Angaben der Organisatoren kamen rund 2.000. Vor einem der beiden Anschlagsorte vom 9. Oktober 2019 in Halle, dem Kiez-Döner-Imbiss, hieß es auf Transparenten unter anderem »Wer AfD wählt, wählt Nazis« oder »Rassismus tötet«. Auf einer Kundgebung vor dem Landesmuseum in Halle warnten Redner davor, am 6. Juni bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rechte Kräfte zu wählen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!