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Sexarbeitende fordern Bordellöffnungen

Osnabrück. Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BESD) hat ein sofortiges Ende des coronabedingten Prostitutionsverbots gefordert. »Man kann mit negativem Coronatest in den Biergarten oder zur Kosmetikerin, aber Sexarbeit bleibt verboten, ohne eine stichhaltige Begründung«, sagte BESD-Sprecherin Johanna Ebeling der Neuen Osnabrücker Zeitung (Donnerstagausgabe). Ebeling warf der Politik Scheinheiligkeit vor: »Es gibt offenbar Versuche, aus moralischen Gründen die Öffnung zu blockieren und nicht aus Infektionsschutzgründen. Dabei bietet die Legalität den Sexarbeiterinnen einen vielfach besseren Schutz vor Gewalt und Erpressung.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2021, Seite 15, Feminismus

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