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Studie: Lange Arbeitswoche tödlich

Genf. Laut einer am Montag veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) sind Schätzungen zufolge allein im Jahr 2016 weltweit rund 745.000 Menschen an einem Schlaganfall oder einer Herzerkrankung gestorben, weil sie mindestens 55 Stunden pro Woche gearbeitet haben. Laut der Studie nahm die Zahl der Todesfälle durch Herzerkrankungen im Zusammenhang mit langen Arbeitszeiten zwischen den Jahren 2000 und 2016 um 42 Prozent zu, die Zahl der tödlichen Schlaganfälle stieg um 19 Prozent. Überarbeitung sei somit »der führende Risikofaktor für Berufskrankheiten«, erklärte die WHO. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2021, Seite 2, Inland

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