-
12.05.2021
- → Antifaschismus
Frankreich: Verfahren wegen Neonazianschlag
Paris. In Frankreich hat die Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen drei Mitglieder der ultrarechten Gruppe »Ehre und Nation« eingeleitet. Den zwei Männern und einer Frau werde Bildung einer »kriminellen terroristischen Vereinigung« vorgeworfen, verlautete am Sonnabend aus Justizkreisen. Die Verdächtigen wurden in Untersuchungshaft genommen. Sie sollen einen Angriff im Osten Frankreichs geplant haben, der sich womöglich gegen eine Freimaurerloge hätte richten sollen. Insgesamt waren am 4. Mai sechs Mitglieder der Gruppe in Gewahrsam genommen worden, drei von ihnen wurden vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Festnahmen erfolgten, weil sich Mitglieder der Gruppe über die Beschaffung von Sprengstoff und mögliche Anschlagsorte ausgetauscht haben sollen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
