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Frankreich: Sicherheitsbehörden in der Kritik nach Femizid

Foto: Mehdi Fedouach/AFP/dpa
Gedenkveranstaltung am Mittwoch am Ort des Verbrechens in Mérignac

Mérignac. Nach einem Femizid in Frankreich stehen Polizei und Justiz in der Kritik. Dieser Femizid zeige die Probleme bei der Überwachung und Verfolgung vorbestrafter Gewalttäter, sagte Anne-Cécile Mailfert, Präsidentin der Frauenrechtsorganisation »Fondation des femmes«, am Donnerstag dem Sender Franceinfo. Man müsse sich auf jeden Fall die Frage stellen, wie es sein konnte, dass der Tatverdächtige angesichts seiner Vorgeschichte eine Schusswaffe haben konnte. Das Bündnis »NousToutes« kritisierte, dass die Tat hätte verhindert werden können.

Ein 44jähriger hatte den Ermittlern zufolge am Dienstagabend seine Partnerin in Mérignac bei Bordeaux zunächst angeschossen. Als diese zu Boden fiel, habe der Mann sein Opfer auf offener Straße angezündet. Man könne davon ausgehen, dass die 31jährige Frau noch gelebt habe, als sie in Brand gesetzt worden sei, sagte die zuständige Staatsanwältin Frédérique Porterie in einer Pressekonferenz. Die Mutter von drei Kindern starb der Staatsanwältin zufolge an Atemnot und Verbrennungen. (dpa/jW)

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Erschienen am 07.05.2021, Ausland

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