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Bundesrat stimmt für Share-Deal-Reform

Berlin. Immobilienspekulanten können künftig die Grunderwerbssteuer nicht mehr so einfach umgehen. Der Bundesrat stimmte am Freitag einem Gesetz gegen sogenannte Share Deals zu, mit dem ein Schlupfloch der Besteuerung geschlossen werden soll. Bisher entgingen dem Fiskus durch Share Deals jedes Jahr Steuereinnahmen von bis zu einer Milliarde Euro. Dabei kauften Investoren Grundstücke nicht direkt, sondern erwarben Anteile an Gesellschaften mit Grundbesitz. Solange ihre Anteilsmehrheit unter 95 Prozent lag, mussten sie keine Grunderwerbssteuer zahlen. Nach fünf Jahren durfte man die restlichen Anteile dann kaufen, ohne draufzuzahlen. Nun wird die Anteilsgrenze auf 90 Prozent gesenkt und die Haltefrist auf zehn Jahre angehoben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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