Zum Inhalt der Seite

Untersuchung zu Polizeieinsatz in London

London. Eine Untersuchung zum Polizeieinsatz bei der Mahnwache in London für die getötete Sarah Everard – tatverdächtig ist ein Polizist – hat das Vorgehen der Einsatzkräfte als angemessen gerechtfertigt. Scotland Yard habe zu Recht den Standpunkt eingenommen, dass die Gefahr von Coronavirusübertragungen zu groß gewesen sei, um sie zu ignorieren, teilte die Aufsichtsbehörde HMICFRS am Dienstag mit. Bei dem Einsatz in dem Park Clapham Common im Süden Londons am Abend des 13. März war die Polizei äußerst brutal vorgegangen. Auf Videos, die in sozialen Netzwerken kursierten, war zu sehen, wie die Beamten mehrere Frauen gewaltsam abführten. Das Foto einer Frau, die von Polizisten mit dem Gesicht nach unten zu Boden gedrückt wird, ging um die Welt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!