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Paris: Millionenstrafe für Pharmakonzern

Paris. Hunderte Menschen sind nach der Einnahme des Appetitzüglers »Mediator« in Frankreich gestorben, sein Hersteller aber hatte die Risiken jahrelang verschwiegen – und muss nun 2,7 Millionen Euro Strafe zahlen. Ein Pariser Gericht befand das Pharmaunternehmen Servier am Montag der »schweren Täuschung« und »fahrlässigen Tötung« für schuldig. Bestraft wurde aber auch die Arzneimittelbehörde, weil sie das Mittel zu spät vom Markt nahm. Das Diabetesmedikament wurde mehr als drei Jahrzehnte lang in Frankreich von Millionen Menschen zum Abnehmen genutzt. (AFP/jW

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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