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Italien: Milliarden gegen Coronafolgen

Rom. Italiens neue Regierung unter Ministerpräsident Mario Draghi hat am Freitag ihr erstes großes Finanzpaket im Kampf gegen die Coronakrise in Höhe von rund 32 Milliarden Euro vorgelegt. Damit will Rom von der Pandemie stark geschwächte Wirtschaftszweige wie den Tourismus in den kommenden Monaten weiter unterstützen. Außerdem soll der Arbeitsmarkt stabilisiert und die Impfkampagne beschleunigt werden.

»Wir sind uns bewusst, dass dies nur eine teilweise Antwort ist«, sagte Regierungschef Draghi am Freitag vor der Presse in Rom. Aber es sei das Beste, was möglich sei. Etwa acht Milliarden Euro sollten in den Arbeitsmarkt fließen sowie für den Kampf gegen Armut ausgegeben werden. Italien soll über den Umweg Brüssel von den Staaten der EU insgesamt 209 Milliarden Euro an Hilfsgeld erhalten. Wegen dessen Verteilung war es zum Sturz der Vorgängerregierung gekommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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