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Vorermittlungen gegen KSK-Kommandeur

Berlin. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat im Zusammenhang mit der Munitionsaffäre beim Kommando Spezialkräfte (KSK) disziplinare Vorermittlungen gegen KSK-Kommandeur Markus Kreitmayr eingeleitet. Sie beauftragte damit die Wehrdisziplinaranwaltschaft des Sanitätsdienstes, die dann ein Verfahren vor einem Truppendienstgericht prüft. Während der Vorermittlungen bleibe Kreitmayr auf seinem Posten, hieß es am Sonntag aus dem Verteidigungsministerium. Kreitmayr wird vorgeworfen, dass Soldaten im vergangenen Jahr gehortete bzw. gestohlene Munition ohne weitere Registrierung und ungeahndet zurückgeben konnten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2021, Seite 4, Inland

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