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Vorwürfe Ankaras gegen griechische Küstenwache

Istanbul. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu hat schwere Vorwürfe gegen die griechische Küstenwache erhoben. Die türkische Küstenwache habe in der Nacht Flüchtlinge aufgegriffen, die von griechischer Seite mit gefesselten Händen ins Meer geworfen worden seien, twitterte Soylu am Freitag. Ein Mensch sei tot geborgen worden, zwei habe man retten können. Vier weitere würden vermisst. Die türkische Küstenwache berichtete von drei Toten. Athen äußerte sich vorerst nicht zu dem Vorfall. Die griechische Küstenwache habe die insgesamt sieben Geflüchteten geschlagen, ihnen ihre Sachen abgenommen, sie mit Kabelbindern gefesselt und ohne Rettungsweste oder Boot im Meer zurückgelassen, hieß es in Ankara. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2021, Seite 7, Ausland

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