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Schottland: Sturgeon Irreführung vorgeworfen

Edinburgh. Wenige Wochen vor der Wahl in Schottland hat ein Ausschuss Berichten zufolge schwere Vorwürfe gegen Regierungschefin Nicola Sturgeon erhoben. Die Mehrheit des Ausschusses, der derzeit einen Untersuchungsbericht zu den Vorwürfen fertigstellt, sei sich einig, dass die Chefin der Schottischen Nationalpartei das Parlament in die Irre geführt habe, berichtete unter anderem der Sender Sky News am Freitag. Erste Oppositionspolitiker forderten bereits ihren Rücktritt. Dabei geht es um Sturgeons Rolle im Fall Alexander Salmond. Der Exregierungschef war vor rund einem Jahr von Vorwürfen der versuchten Vergewaltigung und der sexuellen Belästigung freigesprochen worden. Konkret geht es darum, wann Sturgeon von den Vorwürfen erfahren und ob sie das Parlament dabei in die Irre geführt hat. Der endgültige Bericht des Ausschusses soll in der kommenden Woche vorgestellt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2021, Seite 6, Ausland

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