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Myanmar: Mehr als 180 Tote seit Putsch

Yangon. Trotz der Militärgewalt in Myanmar dauern die landesweiten Proteste gegen die neue Junta an. Viele Demonstranten versuchten am Dienstag, sich mit Barrikaden gegen die Einsatzkräfte zu schützen. Die Lage hat sich seit dem Wochenende zugespitzt. Nach Angaben der Gefangenenhilfsorganisation AAPP sollen allein am Sonntag 74 Menschen von Polizisten oder Soldaten getötet worden sein. Am Montag habe es erneut 20 Todesopfer gegeben. Insgesamt seien seit dem Putsch vom 1. Februar mindestens 183 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 2.100 wurden zumindest vorübergehend festgenommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2021, Seite 7, Ausland

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