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Seeleute bangen um Jobs

Hamburg. Die wegen der Coronakrise seit Monaten in Hamburg festsitzenden Seeleute aus dem Pazifikstaat Kiribati haben ihre Regierung aufgefordert, den Umgang mit der Pandemie zu ändern. »Wir sind sehr in Sorge, ob wir künftig wieder Arbeit bekommen«, sagte Kapitän Tekemau Kiraua in Hamburg am Sonnabend gegenüber dpa. Kiribati gilt als eines der wenigen coronafreien Länder. Der Inselstaat hatte seine Grenzen allerdings auch für eigene Landsleute geschlossen, um ein Einschleppen des Coronavirus zu verhindern. Das führte dazu, dass die Seeleute von den Hamburger Reedereien von Australien aus in die Hansestadt geflogen wurden und auf eine Rückkehr in ihre Heimat warten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2021, Seite 5, Inland

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