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EU-Staaten bereiten neue Sanktionen vor

Brüssel. Deutschland bereitet zusammen mit anderen EU-Staaten Sanktionen gegen Verantwortliche für »schwere Menschenrechtsverletzungen« vor. Die Strafmaßnahmen sollen nach Informationen der dpa vom Mittwoch vor allem Personen aus Asien und Afrika sowie aus Russland treffen. Nach Angaben aus EU-Kreisen sollen die Arbeiten an dem Sanktionspaket bis zum nächsten EU-Außenministertreffen am 22. März abgeschlossen sein. Die Strafmaßnahmen könnten dann zügig beschlossen werden und in Kraft treten. Sie würden für die Betroffenen bedeuten, dass ihre in der EU vorhandenen Konten und anderen Vermögenswerte eingefroren werden. Zudem dürften die Personen nicht mehr in die EU einreisen und keine Geschäfte mehr mit EU-Bürgern machen. Um welche konkreten Fälle es geht, und wer genau sanktioniert wird, soll bis zum Inkrafttreten der Strafmaßnahmen geheimgehalten werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2021, Seite 1, Ausland

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