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Mindestens 18 Tote nach Protesten in Myanmar

Yangon. Myanmar hat am Sonntag den bislang blutigsten Tag seit Beginn der Proteste gegen den Militärputsch erlebt. Dabei töteten Einsatzkräfte mindestens 18 Menschen, wie das UN-Menschenrechtsbüro meldete. Die Polizei habe demnach mit scharfer Munition auf Demonstrierende im ganzen Land geschossen, auch Soldaten verstärkten die Polizeieinheiten. In der Wirtschaftsmetropole Yangon eröffneten die Beamten das Feuer auf die friedlich Demonstrierenden, nachdem sie die Menschenmenge mit Betäubungsgranaten, Tränengas und Schüssen in die Luft nicht hatten auflösen können. Nach glaubwürdigen Informationen, die das UN-Menschenrechtsbüro erhielt, wurden landesweit mindestens 18 Menschen getötet und über 30 verwundet. Am 1. Februar hatte das Militär die Regierung von Aung San Suu Kyi mit einem Putsch abgesetzt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2021, Seite 1, Ausland

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