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GEW fordert einheitlichen Stufenplan

Berlin. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ihre Forderung nach einem bundesweit einheitlichen Stufenplan für Schulöffnungen in der Coronapandemie bekräftigt. Die GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe sagte am vergangenen Donnerstag, der Stufenplan müsse vorgeben, bei welchen Inzidenzwerten welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. »Ab einem Inzidenzwert von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Bürger in einer Woche in einem Landkreis muss auf Wechselunterricht, ab über 100 auf Fernunterricht umgestellt werden«, sagte Tepe weiter. Sie warnte zudem, dass die Akzeptanz der Beschlüsse von Bund und Ländern bei allen Beteiligten an den Schulen sinke, wenn die Länder bei vergleichbaren Inzidenzzahlen unterschiedliche Maßnahmen ergriffen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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