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Betriebsräte machen Druck für mehr Schutz

Frankfurt am Main. Die IG Metall und Betriebsräte aus 50 Unternehmen machen bei der Bundesregierung Druck für einen besseren Schutz der Beschäftigtenvertretungen. Laut einer am vergangenen Freitag in Frankfurt am Main veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordern sie im Vergleich zum Entwurf des Bundesarbeitsministeriums noch weitere gesetzliche Regelungen. Konkret sollte der besondere Kündigungsschutz für die Initiatoren aus dem Vorfeld der Wahlen auf bis zu sechs Monate nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses verlängert werden, verlangen die Gewerkschafter. »Jede sechste Betriebsratsneugründung wird aktuell behindert, Beschäftigte werden ihrer materiellen Existenz beraubt oder psychisch fertiggemacht. Das ist skandalös und muss mit wirksamen gesetzlichen Regelungen unterbunden werden«, erklärte die Zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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