Zum Inhalt der Seite

Brasilien: Entlassungen bei Ford untersagt

Rio de Janeiro. Zwei brasilianische Arbeitsrichter haben dem US-Autobauer Ford Massenentlassungen bei der geplanten Schließung von Fabriken in dem Land verboten. Die beiden Verfügungen wurden in der Nacht von Freitag auf Sonnabend (Ortszeit) erlassen, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil berichtete. Das Verbot gelte, solange es nicht zu erfolgreichen Verhandlungen mit einer Gewerkschaft gekommen sei. Dem Bericht zufolge legten die Richter in Taubaté im Bundestaat São Paulo und in Camaçari im Bundesstaat Bahia bei Zuwiderhandlung Geldstrafen von bis zu umgerechnet 15.000 Euro pro betroffenem Mitarbeiter fest. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!