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IG Metall kündigt Warnstreiks an

Frankfurt am Main. Die Tarifverhandlungen für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie wurden in der Nacht von Freitag zu Sonnabend zum dritten Mal ohne Ergebnis beendet, so die IG Metall in einer Pressemitteilung vom 30.1. Das Angebot der Bosse: Mit nur 1,1 Prozent zum 1. April 2022 sollen sich die Beschäftigten nach 14 Monaten Wartezeit zufriedengeben. Zur Überbrückung der Wartezeit bieten die Unternehmer lediglich 200 Euro Einmalzahlung im Jahr 2021 an. Das Gegenangebot der IG Metall schlugen die Bosse wiederum aus. »Die Pandemie hält uns jedenfalls nicht davon ab, jetzt für ein Tarifergebnis mit Aktionen und Warnstreiks für Unruhe in den Betrieben zu sorgen«, so der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Manfred Menningen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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