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Putsch in Myanmar: EU droht mit Konsequenzen

Brüssel. Die EU droht den Verantwortlichen für den Militärputsch in Myanmar Konsequenzen an. »Wir stehen mit unseren internationalen Partnern (…) in Kontakt, um eine koordinierte Reaktion zu gewährleisten«, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag. Die Europäische Union fordere die sofortige Wiederherstellung der legitimen zivilen Regierung und die zügige Eröffnung des Parlaments unter Beteiligung aller gewählten Vertreter. Schon heute gelten EU-Einreiseverbote und Vermögenssperren für Angehörige der Streitkräfte. In der Nacht zum Montag hatte die Armee Myanmars die Führung entmachtet und einen einjährigen Ausnahmezustand verhängt. Neben der faktischen Regierungschefin Aung San Suu Kyi wurde auch Staatspräsident Win Myint festgesetzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2021, Seite 1, Ausland

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