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Sachsen: Stadt Zittau geht gegen Tagebau vor

Zittau. Die ostsächsische Stadt Zittau legt wegen des Ausbaus des Braunkohletagebaus Turow in Polen Beschwerde bei der Europäischen Kommission ein. Das teilte am Donnerstag Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (parteilos) mit. »Wir sehen uns dazu gezwungen, weil wir auf dem bisherigen Weg der Umweltverträglichkeitsprüfung nicht korrekt behandelt wurden.« Die Stadt sieht erhebliche Probleme durch den Tagebau auf der anderen Seite der Grenze, etwa Belastungen mit Feinstaub und Lärm, Probleme beim Grundwasser sowie Beeinträchtigungen der Wasserqualität der Neiße. Zittau strebt an, dass die Genehmigung für den Tagebau erneut rechtlich überprüft wird. Der Betreiber PGE will den Tagebau bis 2044 betreiben. Der Energiekonzern ist mehrheitlich im Besitz des polnischen Staates. Gegen die Pläne gibt es auch Widerstand von Umweltschützern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2021, Seite 4, Inland

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