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Kinderarbeit nimmt wegen Coronapandemie zu

Genf. Im Kampf gegen Kinderarbeit sind laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) neue Impulse nötig. »Wenn wir unsere Anstrengungen nicht erhöhen, besteht das Risiko, dass wir Rückschritte machen statt voranzukommen«, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder am Donnerstag zum Auftakt einer Konferenz zum UN-Jahr für die Beseitigung der Kinderarbeit in Genf. Laut UNESCO, der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, verschärft die Coronakrise die Probleme bei der Kinderarbeit. Rund 24 Millionen Kinder würden nach der Pandemie nicht in die Schulen zurückkehren, weil sie dann für das Überleben ihrer Familien arbeiten müssten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2021, Seite 2, Inland

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