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Assange: Vater hofft auf Begnadigung

London. Der Vater von Wiki­leaks-Gründer Julian Assange hofft auf eine Begnadigung seines Sohnes durch den künftigen US-Präsidenten Joseph Biden. Das sagte John Shipton der Deutschen Presseagentur am Dienstag. Am 4. Januar soll ein Gericht in London über den US-Auslieferungsantrag für Assange entscheiden. Assange sitzt in Großbritannien im Gefängnis. Der 76jährige Shipton ist zwar überzeugt, dass die Verteidiger seines Sohnes die besseren Argumente haben, trotzdem befürchtet er eine Niederlage vor Gericht. Grund dafür sei vor allem die »willkürliche und böswillige« Behandlung seines Sohnes in dem Verfahren. Dieser habe beispielsweise nicht ausreichend Möglichkeiten bekommen, während der Verhandlungen mit seinen Anwälten zu kommunizieren. Bevor er in den Gerichtssaal geführt werde, werde er zudem demütigenden Leibesvisitationen unterzogen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2020, Seite 7, Ausland

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