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NATO lehnt UN-Vertrag über Verbot von Atomwaffen ab

Brüssel. Die NATO-Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Ablehnung des UN-Vertrags über das Verbot von Atomwaffen bekräftigt. Der Vertrag spiegele das in zunehmendem Maße herausfordernde internationale Sicherheitsumfeld nicht wider und stehe im Widerspruch zu bestehenden Regelungen zur Abrüstung und Nichtverbreitung von Kernwaffen, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Text. Die NATO bleibe »ein Atombündnis«, solange es Staaten gebe, die Atomwaffen haben. Der von der Kriegsallianz kritisierte UN-Vertrag tritt am 22. Januar 2021 in Kraft, nachdem ihn mit Honduras jüngst das 50. Land ratifiziert hatte. In dem völkerrechtlich bindenden Dokument verpflichten sich die Unterzeichner, »nie, unter keinen Umständen« Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2020, Seite 1, Ausland

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