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Ermittlungen gegen 26 Bundeswehr-Soldaten

Berlin. Die Bundeswehr ermittelt derzeit gegen 26 Soldaten der Panzerlehrbrigade 9, die in einer Chatgruppe neonazistisches Propagandamaterial ausgetauscht haben sollen. Es soll sich dabei um 16 Unteroffiziere und zehn Mannschaftsdienstgrade handeln, heißt es in einer Unterrichtung der Obleute im Bundestag durch das Verteidigungsministerium, die der Deutschen Presseagentur am Freitag vorlag. In den Einträgen seien »Gewaltverherrlichung, Antisemitismus und Rechtsextremismus« zu finden. Außerdem seien in dem Chat Bilder entdeckt worden, die Soldaten beim Hitlergruß zeigen. Mindestens drei Soldaten wurde demnach das Tragen der Uniform und das Ausüben des Dienstes verboten. Viele der Verdächtigen gehören dem Schreiben zufolge dem Versorgungsbataillon 141 im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge an. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2020, Seite 15, Antifaschismus

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