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AfD im Norden ohne neue Fraktion

Hannover. Nach dem Zerfall der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag durch den Austritt von drei Abgeordneten, darunter die ehemalige Landesvorsitzende Dana Guth, ist der Versuch einer Neugründung offenbar gescheitert. Die verbliebenen sechs Parlamentsmitglieder der Partei erklärten die entsprechenden Gesprächsversuche am Montag für »beendet« und gaben Guth sowie ihren beiden Mitstreitern die Schuld. Wie die verbliebenen sechs Abgeordneten am Montag in Hannover ankündigten, wollen sie als Gruppe ohne die erweiterten Rechte einer Fraktion im Landtag weitermachen. Auf einem Landesparteitag war Guth dem zum äußerst rechten Flügel der AfD gerechneten Jens Kestner bei der Vorsitzendenwahl unterlegen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2020, Seite 15, Antifaschismus

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