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Russland: Antrag auf beschleunigte Registrierung von »Sputnik V« bei WHO

Foto: Alexander Zemlianichenko Jr/Russian Direct Investment Fund/AP/dpa
Eine Wissenschaftlerin des Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau mit Ampullen eines neuen Impfstoffs gegen das Coronavirus (6.8.2020)

Moskau. Der russische Staatsfonds RDIF hat bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine beschleunigte Registrierung des Coronaimpfstoffs »Sputnik V« beantragt. Durch das sogenannten Emergency Use Lsiting (EUL) würde das Vakzin in die Liste der medizinischen Produkte aufgenommen, »die führende Qualitäts-, Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards erfüllen«, wurde RDIF-CEO Kirill Dmitrijew laut der russischen Nachrichtenagentur TASS zitiert. »Wir danken der WHO für ihre aktive Mitarbeit und freuen uns auf den erfolgreichen Abschluss des Präqualifikationsprozesses in allen wichtigen Phasen«.

Russland ist eines der ersten Länder, das bei der WHO eine Präqualifikation seines Impfstoffs gegen die neuartige Coronavirusinfektion beantragt hat. Während der Pandemie soll die beschleunigte Impfstoffregistrierung nach dem EUL-Verfahren den russischen Impfstoff weltweit schneller verfügbar machen als üblich. So würden »die globalen Bemühungen unterstützt, Coronavirusinfektion zu verhindern«, erklärte der RDIF. Mitte Oktober wurde in Russland bereits der zweite Impfstoff, »EpiVacCorona« registeriert. (AFP/jW)

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Erschienen am 28.10.2020, Ausland

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