Zum Inhalt der Seite

Spaniens Premier trifft rechten Venezolaner

Madrid. Wenige Tage nach seiner Flucht aus Venezuela hat der rechte Oppositionspolitiker Leopoldo López in Spanien gefordert, dass die Europäische Union die Ergebnisse der für den 6. Dezember in seiner Heimat angesetzten Parlamentswahl nicht anerkennt. Das habe er dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez bei einem Treffen am Dienstag gesagt, erklärte López in Madrid. Der 49jährige war zuvor von Sánchez im Regierungspalast Palacio de la Moncloa empfangen worden. Nachdem er knapp eineinhalb Jahre in der spanischen Botschaft in Caracas verbracht hatte, war López am Sonnabend aus Venezuela geflohen und am Sonntag in Spanien eingetroffen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2020, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!