Zum Inhalt der Seite

Seuchengefahr in Berg-Karabach

Jerewan. Im Krieg um die Südkaukasusregion Berg-Karabach steigt ungeachtet der Verhandlungen um eine Waffenruhe die Zahl der Toten und damit die Seuchengefahr. Die Zahl der getöteten Soldaten in Berg-Karabach nahm um 62 auf 834 zu, wie die Behörden dort am Mittwoch mitteilten. Armeniens Regierung in Jerewan warnte vor einer »Seuchengefahr« angesichts Hunderter verwesender Leichen an der Frontlinie. Die zuletzt vereinbarten Feuerpausen zwischen Armenien und Aserbaidschan sollten zum Bergen der Toten dienen. Dazu kam es allerdings nicht, weil die Waffenruhe kurz nach Beginn jeweils wieder gebrochen worden war. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!