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Seuchengefahr in Berg-Karabach

Jerewan. Im Krieg um die Südkaukasusregion Berg-Karabach steigt ungeachtet der Verhandlungen um eine Waffenruhe die Zahl der Toten und damit die Seuchengefahr. Die Zahl der getöteten Soldaten in Berg-Karabach nahm um 62 auf 834 zu, wie die Behörden dort am Mittwoch mitteilten. Armeniens Regierung in Jerewan warnte vor einer »Seuchengefahr« angesichts Hunderter verwesender Leichen an der Frontlinie. Die zuletzt vereinbarten Feuerpausen zwischen Armenien und Aserbaidschan sollten zum Bergen der Toten dienen. Dazu kam es allerdings nicht, weil die Waffenruhe kurz nach Beginn jeweils wieder gebrochen worden war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2020, Seite 2, Ausland

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