Zum Inhalt der Seite

Linker OB-Kandidat scheitert

Konstanz. Im zweiten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Konstanz ist der linke Kandidat Luigi Pantisano nur knapp gescheitert. Am Sonntag erhielt er 45,1 Prozent der Stimmen und lag damit hinter Amtsinhaber Ulrich Burchardt (CDU), für den 49,5 Prozent der Wähler votierten. Pantisano ist Mitglied der Partei Die Linke, war aber als unabhängiger Bündniskandidat ins Rennen gegangen. Er hatte bei der ersten Runde mit 38,3 Prozent überraschend die meisten Stimmen bekommen. Burchardt kam mit 35,8 Prozent nur auf Rang zwei. Dritter wurde Andreas Hennemann (SPD) mit 14,6 Prozent, der bei der Neuwahl nicht mehr antrat. Im Erfolgsfall wäre Pantisano der erste Oberbürgermeister mit Linke-Parteibuch in Westdeutschland gewesen. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!