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19.10.2020
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Bei Freiberuflern 180.000 Jobs in Gefahr
Düsseldorf. Jeder zweite Freiberufler in Deutschland ist einer Umfrage zufolge von der Coronakrise stark oder sehr stark betroffen. Jedes achte Unternehmen befürchte zudem, das kommende Jahr nicht zu überstehen, so das Ergebnis der Studie, wie die Rheinische Post (Sonnabendausgabe) berichtete. Das Institut für Freie Berufe hatte im Auftrag des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) im September knapp 1.900 selbständige Freiberufler befragt. Gut jeder zehnte musste demnach während der Krise bereits Beschäftigte entlassen. Unter dem Strich seien 180.000 Stellen in der Branche in Gefahr, sagte BFB-Präsident Wolfgang Ewer der Zeitung. (dpa/jW)
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