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Verdi: Hemmnisse beim 5G-Netzausbau

Berlin. Mehr als ein Jahr nach der Versteigerung der Frequenzen für den 5G-Mobilfunk kritisierte Verdi in einer Mitteilung am vergangenen Freitag Hemmnisse beim notwendigen Netzausbau. »Der Einstieg von 1 & 1 als viertem Bieter für die 5G-Frequenzen hat dazu geführt, dass die Deutsche Telekom, Telefonica und Vodafone viel mehr Geld für die 5G-Lizenzen hinblättern mussten, als dies notwendig war und von Experten vorab erwartet wurde«, sagte Christoph Heil, der in der Verdi-Bundesverwaltung für den Fachbereich Telekommunikation/IT zuständig für Regulierungsfragen ist. »Dieses Geld wäre besser für neue Antennen- und Funktechnik angelegt gewesen. Jetzt fehlt es den etablierten Netzbetreibern bei ihren Infrastrukturinvestitionen«, so Heil weiter. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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