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DDR

RotFuchs

In der Oktoberausgabe der »Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke« untersucht Ulrich Sommerfeld die doppelten Standards der deutschen Außenpolitik am Beispiel von Syrien und China. Hartmut König stellt Überlegungen zur Gefahr eines Atomkriegs vor, Hans-Peter Slodowski erläutert, dass Rüstungskontrolle heute auf neue Konstellationen zwischen den großen Militärmächten stößt. Zbigniew Wiktor analysiert den Kapitalismus in Polen, Uli Jeschke befasst sich aus Anlass des Falls Nawalny mit chemischen Kampfstoffen. Dokumentiert wird ein Artikel aus Monthly Review zum »Untergang des US-Fracking-Öls«. Heinrich Niemann erläutert DDR-Erfahrungen beim Infektionsschutz. Kurt Laser erinnert an den Erfolg der NSDAP bei den Reichstagswahlen 1930. Edeltraut Felfe hat die »Stadt der Blinden« des portugiesischen Kommunisten und Literaturnobelpreisträgers José Saramago wiedergelesen. (jW)

RotFuchs, Oktober 2020, 36 Seiten, kostenlos, Spende erbeten. Bezug: Rainer Behr, Postfach 820231,12504 Berlin, Tel.030/98389830, E-Mail: ­vertrieb@rotfuchs.net

Arbeiterstimme

Die »Zeitschrift für marxistische Theorie und Praxis« legt in einem längeren redaktionellen Artikel Positionen zum Verhältnis von Ökologie, Postwachstumswirtschaft und Marxismus dar. Dieser Frage geht auch ein Literaturbericht nach. Ein weiterer Beitrag warnt vor erhöhter Kriegsgefahr. Fortgesetzt wird die Serie »Wie der Kommunismus nach China kam«. (jW)

Arbeiterstimme, Herbst 2020, 32 Seiten, 3 Euro. Bezug: ­Arbeiterstimme, Postfach 910307, 90261 Nürnberg; E-Mail: ­redaktion@arbeiterstimme.org

Mitteilungen

Die Monatszeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke dokumentiert einen Antrag der KPF, von Cuba Sí und anderen an den bevorstehenden Erfurter Parteitag (»Frieden mit Russland ist Deutschlands Pflicht!«) sowie eine Rede von Lühr Henken zum Antikriegstag. Moritz Hieronymi kommentiert den Zustand der Linkspartei (»Außenpolitische Vakua und die Friedensfrage«), Günter Herlt schreibt über »Aufmischer und Einmischer in Belarus«. Friedrich Wolff widmet der DDR einen »Nachruf«: »Kind, Kämpfer und Opfer des Kalten Krieges«. Reinhard Junge erinnert sich an »das Land, das den Frieden hütete«. Jochen Traut plädiert für »Sachlichkeit im Umgang mit unserer Geschichte«. (jW)

Mitteilungen, Heft 10/2020, 34 Seiten, Spendenempfehlung 1 Euro. Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2020, Seite 15, Politisches Buch

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