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Kolumbien: Tote nach Protesten

Bogotá. Bei Protesten gegen Polizeigewalt in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind mindestens elf Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Die häufigste Todesursache seien Schussverletzungen gewesen, sagte die Bürgermeisterin von Bogotá, Claudia López, am Donnerstag (Ortszeit). Seit Mittwoch kam es in Bogotá und weiteren Städten zu Protesten gegen den gewaltsamen Tod eines Mannes nach seiner Festnahme durch die Polizei. Bürgermeisterin López sagte, es gebe Hinweise auf den willkürlichen Einsatz von Schusswaffen durch Polizisten. 58 Menschen seien durch Schüsse verletzt worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2020, Seite 7, Ausland

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