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Kritik an Agrarpolitik der Regierung

Berlin. Zum Auftakttreffen der »Zukunftskommission Landwirtschaft« an diesem Montag bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) forderten Umwelt- und Verbraucherschützer neue übergreifende Lösungen, die für die Bauern aber auch finanzierbar sein sollen. Der Chef des Verbraucherzentrale-Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, sagte zu dpa, die Vorstellung, Verbraucher könnten einen ökologischen Wandel allein durch Konsumentscheidungen herbeiführen, sei »naiv und falsch«. Der Geschäftsführer der Umweltorganisation Greenpeace, Martin Kaiser, erklärte dpa zufolge, die derzeitige Landwirtschaftspolitik fördere mit Steuergeld in Milliardenhöhe Monokulturen und Massentierhaltung und damit eine Landwirtschaft, die natürliche Ressourcen übernutze und dem Klima schade. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2020, Seite 5, Inland

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