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Studie belegt Armutsgefahr bei ALG II

Berlin. Eine aktuelle Studie der Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbands zeigt, dass die derzeit gewährten Hartz-IV-Leistungen nicht ausreichend sind, um vor Armut zu schützen. Besonders der Anteil für Lebensmittel sei zu niedrig für eine gesunde Ernährung, teilte der Verband am Dienstag mit. Auch ein Mindestmaß an sozialer, politischer und kultureller Teilhabe sei trotz verfassungsrechtlicher Vorgaben nicht gewährleistet, so die Studie. Besonders hart trifft es die alleinstehenden Erwachsenen, die mit den aktuellen Leistungen in »strenger Armut« leben müssen. Verschärft wird die Situation außerdem durch die aktuelle Krise. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2020, Seite 5, Inland

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