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US-Notenbank verschreckt Börsen

Frankfurt am Main. Eine eher zurückhaltende Konjunktureinschätzung der US-Notenbank Fed hat Anleger in Europa am Donnerstag verschreckt. Die Aussicht, dass die Wirtschaft länger brauchen könnte, bis sie die Folgen der Coronapandemie überwunden hat, bewegte Börseninvestoren dazu, nach Kursgewinnen der vergangenen Wochen Kasse zu machen. Der Dax verlor am Vormittag 1,2 Prozent auf 12,817 Punkte, der ­Eurostoxx 50 gab 1,4 Prozent nach auf 3.270 Zähler.

Einige US-Notenbanker wiesen in der jüngsten Fed-Sitzung laut den am Mittwoch abend veröffentlichten Protokollen darauf hin, dass der Aufschwung am US-Arbeitsmarkt schon an Fahrt verliere. Sie hielten daher zusätzliche Konjunkturstützen für nötig. Die Prognose der Fed passe nicht zu den »steil nach oben gelaufenen Aktienindizes«, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag einen Portfoliomanager. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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