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Melilla: Flüchtlinge überwinden Grenzzaun

Madrid. Am Mittwoch hat die bisher größte Anzahl an Flüchtlingen in diesem Jahr versucht, die Grenze zur spanischen Exklave Melilla in Nordafrika zu überwinden. Dabei hat es einen Toten gegeben. Ein Afrikaner sei an natürlichen Ursachen gestorben, teilte die Vertretung des spanischen Innenministeriums in Melilla am Donnerstag mit. Rund 300 Menschen hätten am Mittwoch von Marokko aus versucht, die sechs Meter hohen doppelten Grenzzäune zu überwinden und trotz des Widerstandes der Grenzpolizei auf von Spanien verwaltetes Territorium zu gelangen. Etwa 30 von ihnen sei dies gelungen. Spanien hat in Nordafrika zwei Exklaven, die beide von Marokko beansprucht werden: Ceuta an der Meerenge von Gibraltar und das 250 Kilometer weiter östlich gelegene Melilla. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2020, Seite 7, Ausland

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