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Neue Razzia wegen »Cum-Ex«-Deals

Frankfurt am Main. Die Staatsanwaltschaft Köln hat wegen »Cum-Ex«-Steuerbetrugs erneut Banken ins Visier genommen. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Steuerhinterziehung gebe es seit Dienstag morgen Durchsuchungen in den Räumlichkeiten verschiedener Geldhäuser in Hamburg, Frankfurt am Main und München, teilte die Staatsanwaltschaft Köln mit. Namen nannte die Behörde nicht.

In die »Cum-Ex«-Geschäfte waren viele Banken weltweit verwickelt. Der Schaden für den Steuerzahler geht in die Milliarden. Bei diesen Geschäften ließen sich Anleger einmal gezahlte Kapitalertragssteuer auf Aktiendividenden mit Hilfe von Banken mehrfach erstatten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2020, Seite 5, Inland

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