Zum Inhalt der Seite

Beijing kritisiert US-Vorstoß gegen Konfuzius-Institut

Beijing. China hat mit Verärgerung auf das Vorgehen der USA gegen das Konfuzius-Institut reagiert. Die USA seien dazu übergegangen, Kooperationsprojekte zwischen beiden Ländern zu dämonisieren und zu stigmatisieren, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Freitag. »Wir sind damit sehr unzufrieden und lehnen dies entschieden ab«. Das Konfuzius-Institut diene dem Bildungs- und Kulturaustausch und stärke die Zusammenarbeit zwischen China und anderen Ländern. Washington hatte zuvor angekündigt, das Konfuzius-Institut künftig als offizielle Vertretung Beijings einzustufen, und dies damit begründet, dass das Institut Teil des Propagandaapparats der Kommunistischen Partei Chinas sei. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!