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Israel: Gericht verbietet Zerstörung von Wohnung

Jerusalem. Israels Höchstes Gericht hat am Montag die Zerstörung der Wohnung eines Palästinensers verboten, der wegen der Tötung eines israelischen Soldaten angeklagt ist. Es folgte damit dem Antrag der Menschenrechtsorganisation Hamoked, wie die Gruppe mitteilte. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass die Ehefrau und die acht Kinder des mutmaßlichen Attentäters noch in der Wohnung lebten. Daher dürfe nur das Zimmer des im Juni angeklagten Palästinensers versiegelt werden. Jessica Montell, Leiterin von Hamoked, begrüßte die Entscheidung des Gerichts, forderte jedoch gleichzeitig ein umfassendes Verbot von Häuserzerstörungen, die Israel als Abschreckungsmittel einsetzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2020, Seite 2, Ausland

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