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Kunst

Geschenkt ist nicht geschenkt

Im Streit um eine geplatzte Schenkung zahlreicher seiner Werke hat der US-Künstler Sean Scully seine Absage an die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe verteidigt. Scully hatte in Aussicht gestellt, dem Museum für bildende Kunst rund 180 seiner Arbeiten – darunter Gemälde, Papierarbeiten und Plastiken – im Wert von rund 100 Millionen Euro zu überlassen. Allerdings liefen ihm unter anderem die Verhandlungen über Gestaltung und Finanzierung der Räumlichkeiten mit dem Land Baden-Württemberg zu langsam. Das Wissenschaftsministerium erwarte eine Schenkung ohne feste Absprachen, kritisiert er in einer Stellungnahme. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2020, Seite 10, Feuilleton

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