Zum Inhalt der Seite

Mamming: Bereitschaftspolizei kontrolliert Quarantäne

Foto: Angelika Warmuth/dpa
Gelände eines Mamminger Betriebes, in dem sich zahlreiche Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert haben (2.8.2020)

Mamming. Nach dem Corona-Ausbruch im niederbayerischen Mamming hat die bayerische Regierung Bereitschaftspolizisten in den Ort abkommandiert. Die gut zwei Dutzend Polizisten sollen die Einhaltung der Quarantäne in den zwei betroffenen Betrieben überwachen, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag erklärte. In der Gemeinde mit knapp 3.000 Einwohnern haben sich mehr als 270 Menschen mit dem Corona-Erreger SARS-CoV-2 infiziert: Zuerst mehr als 230 in der Gurkenernte beschäftigte Saisonarbeiter, anschließend noch einmal 43 Mitarbeiter eines Konservenherstellers, der von dem Bauernhof beliefert wird. Die Behörden haben die Infizierten und deren Kontaktpersonen in den zwei betroffenen Betrieben isoliert. Das Landratsamt Dingolfing-Landau geht davon aus, dass die Erntehelfer die Mitarbeiter der Konservenfabrik ansteckten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 04.08.2020, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!