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Pille bei jungen Frauen immer unbeliebter

Berlin. Immer weniger junge Frauen in Deutschland verhüten mit der Pille. Laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK bekamen im vergangenen Jahr 31 Prozent der gesetzlich versicherten Mädchen und jungen Frauen die Pille verschrieben. Im Jahr 2010 hatten noch 46 Prozent auf dieses Verhütungsmittel gesetzt. »Das kann mit einem stärkeren Bewusstsein dafür zu tun haben, dass die Pille kein Lifestyle-Präparat ist, sondern in den Hormonhaushalt eingreift und auch Nebenwirkungen haben kann«, sagte Eike Eymers, Ärztin im Stab Medizin des AOK-Bundesverbandes, nach einem Bericht der Deutschen Presseagentur vom Dienstag. Die Auswertung bezieht sich auf gesetzlich versicherte Mädchen und Frauen bis 20 beziehungsweise 22 Jahre, bei denen die Kasse die Kosten für die Pille übernimmt. Ende Juli 2019 wurde die Altersgrenze für die Erstattung von 20 auf 22 Jahre angehoben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2020, Seite 15, Feminismus

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