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100.000 Vertriebene in Afghanistan 2020

Kabul. In Afghanistan flohen seit Jahresbeginn mehr als 100.000 Menschen innerhalb des Landes vor Kämpfen und Gefechten aus ihren Dörfern und Städten, rund die Hälfte davon aus den nördlichen Landesprovinzen. Insgesamt sind in diesem Jahr laut UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) Menschen aus 30 der insgesamt 34 Provinzen Afghanistans geflohen, 59 Prozent davon waren weniger als 18 Jahre alt. Im vergangenen Jahr wurden rund 426.000 Binnenvertriebene registriert. Ob alle im Vorjahr erfassten Menschen weiter ohne Heimat sind, ist laut UN unter anderem wegen des mangelnden Zugangs zu vielen umkämpften Provinzen schwer festzustellen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2020, Seite 6, Ausland

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