-
18.07.2020
- → Ausland
China kritisiert mögliche US-Einreiseverbote
Beijing. In China haben die Überlegungen der US-Regierung zu einem Einreiseverbot für alle Mitglieder der Kommunistischen Partei (KP) für Kritik gesorgt. Mit einem solchen Schritt würden die USA für Widerspruch in der gesamten chinesischen Bevölkerung sorgen, sagte am Freitag eine Sprecherin des Außenministeriums in Beijing. Washington würde sich gegen ein Volk von 1,4 Milliarden Menschen stellen. »Das steht der Entwicklung des 21. Jahrhunderts entgegen und ist sehr absurd«, so die Sprecherin. Zuvor hatten mehrere US-Zeitungen gemeldet, Washington prüfe Einreiseverbote als Sanktionen gegen China. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!