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BRD steigert Exporte von Kriegswaffen

Berlin. Der Wert der in den ersten vier Monaten aus der Bundesrepublik exportierten Kriegswaffen ist auf mehr als 492 Millionen Euro gestiegen. Der Anteil davon, der in NATO-Staaten ging, habe bis einschließlich April 182 Millionen Euro betragen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium auf eine schriftliche Frage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) mit, wie dpa am Dienstag berichtete. An EU-Staaten gingen demnach Rüstungsgüter im Umfang von rund 51,6 Millionen Euro.

Zur Frage nach den tatsächlich erfolgten Ausfuhren in Drittstaaten erklärte die Bundesregierung, anders als noch im Vorjahr, die Details der Antwort zur Verschlusssache – mit Hinweis auf eine mögliche »Re-Identifizierung betroffener Unternehmen« und zum »Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen«. Deutlich wurde aus den Zahlen, dass es eine Steigerung gegeben hat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2020, Seite 1, Inland

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